SPD Bad Liebenzell

 

Wirtschaftsfaktor mit Wachstumspotential

Veröffentlicht in Pressemitteilungen


v.l. Daniel Steinrode, René Skiba

„Tourismus im Nordschwarzwald ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit Wachstumspotential“ – diese Analyse des Tourismusforschungsunternehmens dwif e.V. erweckt Zukunftshoffnungen für eine Region, die lange vom Tourismus lebte aber in den vergangenen Jahren und Jahrzenten große wirtschaftliche Einbußen verzeichnen musste. Gegenwärtig zeichnet sich allmählich ein Gegentrend ab. Wie dieser verstärkt und weiter gefördert werden kann war Thema der Veranstaltung „Tourismus im Kreis Calw“, zu der Zishan Shaid, SPD-Ortsvereinsvorsitzender in Bad Herrenalb, die Anwesenden im Kurhaus begrüßte. Der Moderator des Abends, Kreisrat und SPD-Landtagskandidat Daniel Steinrode, führte in das Thema ein und unterstrich dabei die Wichtigkeit desselben in der Region. Steinrode forderte eine Verbesserung des Produktes „Nordschwarzwald“ primär durch die Kommunen mit Unterstützung von Kreis und Land.

„Die Politik muss ihre Hausaufgabe machen“ unterstrich Steinrode und betonte, dass die Bereitstellung von touristischer Infrastruktur essentiell sei. „Die Kommunen müssen sich hierbei als Unternehmer begreifen“, sagte Steinrode. Referent René Skiba stellte die Aufgaben der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald vor und berichtete über bereits erreichte Erfolge aber auch über zukünftige Visionen und Zielsetzungen. Im Fokus dabei stehen alte aber auch neue Zielgruppen: der klassische Urlaubstourist, der über mehrere Tage vor Ort Urlaub macht, Tagestouristen ohne Übernachtung, der Klinikgast, Geschäftsreisende aber auch einheimische Touristen. Deren Bedürfnisse, Interessen und veränderten Reisegewohnheiten spielen eine wichtige Rolle bei der marktgerechten Gestaltung des Angebots. Die größten Herausforderungen sind dabei der Erhalt und Ausbau der Infrastruktur, der Aufbau professioneller Strukturen sowie die Anbindung an Partnerregionen und Quellmärkte. Dabei kann die Region mit vielen Punkten wuchern: die Faktoren Natur und Erholung sowie Regionalität mit erfolgreichen Naturparkwirten und Direktvermarktern spielen ebenso eine Rolle wie die vor Ort vorhandene Gesundheitskompetenz in Thermen, Kliniken und vielem mehr. Tourismusexperte Skiba wies darauf hin, dass eine funktionierende Schienennetzanbindung an den Großraum Karlsruhe, nach Pforzheim oder Stuttgart ebenso wichtige Infrastrukturprojekte sind wie ein ausgebautes Radwegenetz und zertifizierte Rad- sowie Wanderwege. Daniel Steinrode forderte Unterstützung durch die öffentliche Hand im Bereich des Ausbaus des Mobilfunknetzes sowie des Breitbandausbaus. Synergieeffekte werden hier ebenso erzielt wie beim Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs: zum einen sind diese Aspekte für Touristen heutzutage relevant in der Wahl des Urlaubsortes, zum anderen können die Einwohner aber auch Firmen vor Ort tagtäglich davon profitieren, so Steinrode.

In der anschließenden Diskussionsrunde wurde spürbar, dass das Thema die Gäste sehr beschäftigte. Der Geschäftsführer der Karlsruher Tourismus GmbH Klaus Hoffmann hob hervor, dass der Schwarzwald in Deutschland als die Topmarke weltweit bekannt sei und zukünftig wieder ein stärkerer Touristenmagnet werden könne. Er forderte das Aufgeben von regionalen Grenzen und eine bessere Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den Anbietern, sodass lokale Highlights und Angebote verstärkt zur Geltung kommen können. Die Region Karlsruhe profitiere stark vom Schwarzwald und dem darin verankerten Nationalpark, der sich als touristischer Wirtschaftsfaktor abzeichnet. Die Diskussionsteilnehmer forderten verstärkt, den Anschluss an die Nationalparkregion zu suchen, um diese verpasste touristische Chance aufzuholen. René Skiba bedankte sich für die konstruktive Diskussion und unterstrich die Wichtigkeit, dieses Thema in der Öffentlichkeit zu diskutieren und den daraus resultierenden Input konkret für und in der Region umzusetzen.

 

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